Honor Magic 8 Pro – Technische Perfektion mit Software-Anleihen
Honor Magic 8 Pro im Test: Das Akku-Monster im Edel-Gewand – Geniestreich oder Apple-Kopie?
Das Jahr 2026 hat sein erstes echtes Hardware-Ausrufezeichen. Honor schickt das Magic 8 Pro ins Rennen und verspricht nichts Geringeres als die perfekte Symbiose aus extremer Ausdauer und kompakter Eleganz. Ich habe das neue Flaggschiff über mehrere Wochen als täglichen Begleiter genutzt und dabei Licht und Schatten entdeckt. Kann Honor den hohen Preis von 1.300 € rechtfertigen oder zahlt man hier für Design-Anleihen, die wir so schon woanders gesehen haben?
Design und Display: Ein visuelles Meisterwerk in kompakter Form
Schon beim ersten in die Hand nehmen stellt man sich eine physikalische Frage: Wie macht Honor das? Das Magic 8 Pro ist beeindruckend dünn gebaut und liegt trotz seiner Power extrem kompakt in der Hand. In einer Zeit, in der Flaggschiffe oft wie schwere Ziegelsteine wirken, ist dieses Gerät eine Wohltat für die Ergonomie. Das Prunkstück der Front ist das 6,71 Zoll LTPO OLED Display, das mit einer Auflösung von 1284 x 2844 Pixeln (ca. 460 ppi) schlichtweg “rattenscharf” wirkt. Dank der LTPO-Technologie der neuesten Generation passt sich die Bildwiederholrate variabel von 1 bis 120 Hz an, was nicht nur die Augen schont, sondern auch die Effizienz massiv steigert. Mit einer HDR-Spitzenhelligkeit, die mühelos über die 3.000-Nits-Marke klettert, bleibt das Display selbst bei direktem Sonnenlicht perfekt ablesbar.
Hardware-Power und das Akku-Phänomen
Unter der Haube arbeitet eine CPU (Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5) der absoluten Weltspitze. Der im 3nm-Verfahren gefertigte Chipsatz sorgt in Kombination mit 12 GB LPDDR5X RAM dafür, dass Ruckler ein Fremdwort sind. Ob 4K-Videoschnitt oder High-End-Gaming – das Magic 8 Pro lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Doch der eigentliche Star ist der Akku. Es ist fast unbegreiflich, wie Honor einen 6.270 mAh starken Silicon-Carbon-Akku in dieses schlanke Gehäuse gepresst hat. In meinem Testparcours hat das Gerät alle bisherigen Rekorde gebrochen. Während andere Flaggschiffe nach einem harten Arbeitstag nach der Steckdose schreien, hat das Honor meist noch Reserven für den nächsten Vormittag. Geladen wird übrigens rasant mit bis zu 100 Watt kabelgebunden und 80 Watt kabellos, was die Standzeiten auf ein Minimum reduziert.
Kamerasystem und Software: Inspiration aus Cupertino?
Die Kameras auf der Rückseite sind ein absoluter Hit. Das Triple-Setup, angeführt von einem 50 MP Hauptsensor mit einer enormen Blendenöffnung von f/1.6, liefert eine Bilddynamik und Nachtperformance, die ihresgleichen sucht. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Die Selfiekamera hinkt dem restlichen Premium-Anspruch leider etwas hinterher. Während die Hauptkameras Profi-Niveau erreichen, wirken Frontaufnahmen oft etwas flach. Kontrovers wird es bei der Bedienung: Honor hat massiv bei Apple kopiert. Das neue MagicOS 10 erinnert mit seinem “LiquidGlass-Design” frappierend an iOS. Auch die neue physische Kamerataste und die tief im System verwurzelte KI wirken wie eine 1-zu-1-Kopie der Features aus Cupertino. Das ist zwar funktional exzellent gelöst, lässt aber die eigenständige Identität vermissen, die Honor eigentlich auszeichnet.
Fazit: Preis-Leistungs-Check 2026
Das Honor Magic 8 Pro ist ohne Zweifel eines der besten Smartphones des Jahres. Die Kombination aus dem gigantischen 6.270 mAh Akku, dem brillanten Display und der kompakten Bauweise ist einzigartig. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack beim Preis. Eine UVP von 1.300 € ist eine Ansage, die das Gerät in direkte Konkurrenz zur absoluten Elite stellt. Aufgrund der Schwächen bei der Selfiekamera und der doch sehr offensichtlichen Design-Anleihen sehe ich das Magic 8 Pro emotional eher im Bereich von 1.000 €. Wer bereit ist, den Aufpreis für die aktuell beste Akkulaufzeit am Markt zu zahlen, macht nichts falsch – alle anderen sollten auf das erste gute Angebot warten.
Technische Spezifikationen (Überblick)
| Feature | Spezifikation |
| Display | 6,71 Zoll LTPO OLED, 1-120Hz, HDR10+, 1.800-6.000 Nits |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3 nm) |
| Speicher | 512GB mit UFS 4.1 |
| Akku | 6.270 mAh Silicon-Carbon |
| Laden | 100 Watt Wired / 80 Watt Wireless |
| Hauptkamera | 50 MP (Wide) + 200 MP (Periscope Tele) + 50 MP (Ultrawide) |
| Selfiekamera | 50 MP + TOF 3D |
| Betriebssystem | MagicOS 10 |
| Besonderheiten | Dedizierte Kamerataste, Advanced AI Features |
| UVP | 1.299,- Euro |
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Die Spezifikationen zum Honor Magic 8 Pro hier und hier.
Die Spezifikationen zum Honor Magic 7 Pro hier und hier.
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